Vorderlader:



Diese leider fast vergessene Sportart verbindet die Eigenschaften eines Sportschützen, wie Konzentration und Körperbeherschung und -spannung,mit einer uralten Tradition, bzw. mit lebendiger Geschichte!

Beim Vorderlader wird entgegen aller Entwicklungen relativ langsam geschossen. DIes bedeutet nicht, dass die meist vom Schützen selbst gegossenen Bleikugeln langsam fliegen, eher sind für einen Wettkampf mit 15 Wertungsschüssen ca. 2 Stunden einzuplanen.
Der Grund hierfür ligt im Umgang mit dem Vorderlader. Da es zu Zeiten der großen Kaiser noch keine Patronenmunition gab, musste um schießen zu können das Pulver und die Kugel separat in den Lauf gegeben werden. Das bedeutet, dass für ein Nachladen mindestens 20 - 30 Sekunden benötigt wurden. Dies gelang allerdings nur mit zwei Mann an einer Waffe (einer schießt, der andere lädt).



Geschossen wird in der Regel auf eine Distanz von 50 Meter mit Langwaffen und auf 25 Meter mit Kurzwaffen. Noch heute werden von Schützen Waffen benutzt, welche teilweise schon zu früheren Zeiten verwendet wurden. Da diese wegen des enormen Werts und der Seltenheit relativ teuer sind, können heute auch Nachbauten, sogen. Replikas, erworben werden. Außerdem kann auf diese Art auch mit Kanonen geschossen werden. Beim Schützenverein Frommern kann mit der vereinseigenen Kanone geschossen werden. Dies findet an Hochzeiten, Geburtstagen und anderen Feierlichkeiten statt. Hierbei wird selbstverständlich keine Kugel in die Kanone geladen!!



Voraussetzung für diese Disziplinen ist die sogenannte Erlaubniss nach §27 Sprengstoffgesetz. Hier finden regelmäßig Schulungen statt, um einen sicheren Umgang der Schützen mit dem Schwarzpulver gewährleisten zu können.

Entrinnen sie dem Alltagsstress und der Hektik, lassen sie sich Zeit und seien sie erfolgreich!!

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